541 Zitate und 4 Gedichte über Macht.

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Den Narren erlaubt man alles aufgrund ihres Mangels an Geist. Dem Herrscher jedoch gereicht aufgrund seiner Macht alles, was er tut, zum Lob.

Erasmus von Rotterdam (1469 - 1536), holländischer Theologe, Philologe und Humanist, nannte sich Desiderius Erasmus, eigentlich Gerhard Gerhards

Quelle: Erasmus von Rotterdam, Adagia, 1510-1535. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Fatuis ob inopiam mentis omnia permittuntur. Et Regibus ob potentiam omnia laudi quoque tribuuntur.

Der wahre Verrat ist der der Macht an der ihr zugemessenen Verantwortung.

© Rolf Mohr (*1947), Dipl.-Psych., Wissenschaftlicher Direktor a.D., Führungskräftetrainer

Quelle: Mohr, Mohr and More, Ausgewählte Hinterschaffenslasten, Heureka! Verlag der Ostwestfalen-Akademie 2019

Wer die Fäden in der Hand hält, will auch die Schere kontrollieren.

© Kuno Roth (*1957), Chemiker, Mentoring-Verantwortlicher und Kolumnist

Quelle: Roth, Aussicht von der Einsicht. Gegen-Sätze und Aphorismen zu Psyche, Politik und Pasta. Poesie 21,93, hg. von Anton G. Leitner. Verlag Steinmeier 2017