106 Zitate und 8 Gedichte über Maske, Verstellung.

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Bin ich ihnen nicht schon Maske genug?

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Tagebücher. 1786 (Tagebuch der Italienischen Reise für Frau von Stein). 4. Venedig, 4. Oktober

Die Maske des Hanswursts verbirgt das Gesicht des Clowns.

© Georg Skrypzak (*1946), Restaurator, Maler und Aphoristiker

Quelle: Skrypzak, Diesseits und jenseits von Kalau, o.J.

Make-up ist dick aufgetragene Kritik am Schöpfer.

© Klaus Klages (*1938), deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger

Quelle: Klages, Das Schlimmste für den Humor ist der Ernstfall. Sprüche und Aproporismen, Up-to-Date-Kalender AG 2003

Auf die Dauer bleiben die Masken an der Haut kleben. Aus Heuchelei wird schließlich Ehrlichkeit.

Jules und Edmond Huot de Goncourt (Jules: 1830 - 1870, Edmond: 1822 - 1896), französische Sozialromanciers, Kunstsammler, Kunst- und Kulturhistoriker, schrieben ihre Bücher gemeinsam, Edmond stiftete den Prix Goncourt

Quelle: Goncourt, Ideen und Impressionen, autorisierte Übersetzung von Poeschel & Trepte, Leipzig 1904

Bisher habe ich viele Masken gesehen; wann werde ich menschliche Gesichter sehen?

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Elend sein und glücklich scheinen ist die größte Qual.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Gesicht und Maske bleiben in den Wechseljahren.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Masken sind Gesichter, die nicht lügen.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller