33 Zitate über Maxime.

Im Neuen sich treu
Und im Alten auch neu
Ist ringsum die Welt
Für alle bestellt!

Karl Friedrich Schimper (1803 - 1867), deutscher Naturwissenschaftler, Botaniker, Geologe und Privatgelehrter

Quelle: Schimper, Gedichte, 1840. Aus: Reiselust

Maximen sind Aphorismen in Form von Verhaltensregeln. Da aber den meisten Menschen nicht zu raten ist, ist fast alle Maximenschreiberei »preaching to the Holzwand«.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Divertimenti. Wortspiele, Sprachspiele, Gedankenspiele, Muriverlag 1999

Die Dunkelheit gewisser Maximen ist nur relativ: nicht alles ist dem Hörenden deutlich zu machen, was dem Ausübenden einleuchtet.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Über Kunst und Kunstgeschichte

Mithin kann in keinem die Willkür durch Neigung bestimmenden Objekte, in keinem Naturtriebe, sondern nur in einer Regel, die die Willkür sich selbst für den Gebrauch ihrer Freiheit macht, d. i. in einer Maxime, der Grund des Bösen liegen.

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, 1793. Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem Guten: oder Über das radikale Böse in der menschlichen Natur

Die Maxime geht aufs Ganze.

© Alexander Eilers (*1976), Aphoristiker

Quelle: Eilers, Kätzereien, Verlag litblockin 2008

Der kategorische Imperativ ist also nur ein einziger, und zwar dieser: handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

Quelle: Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, 1785; verbesserte Auflage 1786. Zweiter Abschnitt: Übergang von der populären sittlichen Weltweisheit zur Metaphysik der Sitten