416 Zitate und 11 Gedichte über Menschenkenntnis.

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Man kennt den Wein nicht am Faß, noch den Menschen an seinen Kleidern.

Aus Frankreich

Quelle: Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, Stuttgart 1886

Wer wirklich sieht, wie die Menschen ticken, verfügt über ein philosophisches Fundament.

© Raymond Walden (*1945), Kosmopolit, Pazifist und Autor

Quelle: Walden, Sequenzen von Skepsis, Aphorismen-Reihe seit 2009, siehe hierzu: raymond-walden.blogspot.com

Eine aufgeregte Zeit ist die rechte Zeit, die Menschen kennen zu lernen.

Joseph Stanislaus Zauper (1784 - 1850), Schriftsteller und Lehrer

Quelle: Zauper, Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, 1840

Einen Menschen kennt einzig nur der,
welcher ohne Hoffnung ihn liebt.

Walter Benjamin (1892 - 1940), Walter Bendix Schoenflies Benjamin, deutscher Philosoph, Essayist, Literaturkritiker und Übersetzer, nahm sich auf der Flucht vor den Nationalsozialisten das Leben

Quelle: Benjamin, Einbahnstraße, 1928

Wie viele Menschen muss man persönliche kennen gelernt haben,
um mit Berechtigung etwas über die Menschheit sagen zu können?

© Gregor Brand (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger

Quelle: Brand, Meschalim. Zweitausend Aphorismen, Gregor Brand Verlag 2007