10 Aphorismen über Menschheit, Menschen von Johann Heinrich Pestalozzi.

Der Mensch ist rechtlos und zerrüttet, weil er sich aus Wahrheit und Recht nichts macht. Aber er findet Wahrheit, wenn er Wahrheit sucht. Er hat ein Recht, wenn er eines will.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: Pestalozzi, Meine Nachforschungen über den Gang der Natur in der Entwicklung des Menschengeschlechts, 1797

Reiche vergehen und Staaten verschwinden, aber die Menschennatur bleibt und ihre Gesetze sind ewig.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: Pestalozzi, An die Unschuld, den Ernst und den Edelmut meines Zeitalters und meines Vaterlandes, 1815

Der Mensch ist Mensch, er soll nichts tun
ohne Vernunft, ohne Liebe.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: Ansprachen bei den Morgen- und Abendandachten des Instituts, 1810

Der Mensch lebt nicht für sich allein auf Erden.
So lange wir leben, gehören wir den Leuten.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: »Ein Schweizerblatt« Der Einfluß der Dienstbarkeit auf den Landmann, 1782

Im Sumpf des Elends wird der Mensch
kein Mensch.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: Pestalozzi, Lienhard und Gertrud, 1781-1787

Ihr seid Menschen. Ihr habt geirret.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: »Agis«, erschienen 1765 im Lindauer Journal