131 Zitate und 1 Gedicht über Militär.

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Ein ganzes Volk in Waffen ist an Majestät dem Kaiser ebenbürtig.

Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg (1711 - 1794), Wenzel Anton Graf Kaunitz-Rietberg, seit 1764 Reichsfürst von Kaunitz-Rietberg in Westfalen, Berater und Mitarbeiter der Reformen Maria Theresias und Josephs II., 1753-1792 österreichischer Staatskanzler für Außenpolitik

Zu Kaiser Joseph II.

Militär – das Individuum sieht nur noch
Stiefelabsätze auf seinem Verstand…

© Elmar Kupke (1942 - 2018), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph

Quelle: Kupke, Aporismen 2, 1985

Früher mußte die Armee Feinde bekämpfen. Heute muß sie Feinde erfinden.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Ohne Besatzung ist weder der Turm noch das Schiff etwas wert.

Sophokles (um 497 - 405 v. Chr.), griechischer Flottenbefehlshaber, Tragödiendichter und Schauspieler, bekleidete zeitweise hohe Staatsämter

Rüstet nur weiter! Angst muß sich schließlich lohnen.

© Waltraud Puzicha (1925 - 2013), deutsche Aphoristikerin

Quelle: Puzicha, Kurz belichtet, Klappe 1, 1997

Nichts ist dem Kommis teurer als ein Ehrenwort.
Aber bei Abnahme einer größeren Partie wird Rabatt gewährt.

Karl Kraus (1874 - 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker

Quelle: Kraus, Sprüche und Widersprüche, 1909

Der Gleichschritt führt rascher ins Verderben.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Quelle: Ludin, Einfach ins Blaue, Brunner Verlag 1998

Wer nicht schießen muß,
hat (es) am besten getroffen.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Schmetterlinge im Kopf. Gedanken in Reim und Prosa, Engelsdorfer Verlag 2006