20 Zitate über Minderheit.

Seite: 2

Die großen Dinge in einem Volke geschehen gewöhnlich durch die Minderheit.

Ernest Renan (1823 - 1892), französischer Religionswissenschaftler, erst katholischer Theologe, später Orientalist, Historiker und Philosoph

Es ist eine Ehre, zur gescheiterten Minderheit zu gehören.

© Peter Cerwenka (*1942), Univ.-Prof. a.D. Dr., Fachbereich Verkehrssystemplanung, Technische Universität Wien

Erstes Gebot der verfolgten Minderheit: laßt euch nicht jagen,
schon gar nicht ins Sündenbockshorn.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Ein Körnchen Lüge, 1974

Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Minderheit: das sind die Leute, die der Mehrheit den Sieg finanzieren.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010

Die Minderheit hält wenig von der Mehrheit, bis jene auf ihrer Seite steht.

© Michael Wollmann (*1990), Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Wollmann, Entgrenzte Grauzonen, Engelsdorfer Verlag 2013

Ich finde immer mehr, daß man es mit der Minorität, die stets die gescheidtere ist, halten muß.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller und Heinrich Meyer, 6. März 1828. Originaltext

Die Macht der Minderheit ist der Mehrheit Schicksal.

© Markus Scherrmann (*1967), Pseudonym Mark Cherrry, Verfasser philosophischer Texte und Gedichte