197 Zitate und 3 Gedichte über Misstrauen.

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Denn wir sind argwöhnisch,
wir Menschenkinder auf Erden!

Homer (etwa 8. Jh. v. Chr.), auch Homeros, griechischer Dichter

Quelle: Homer, Odyssee, Ende 8./Anfang 7. Jhdt. v. Chr. Originaltext der Übersetzung

Verdacht und Mißtrauen wirken wie Gifte; in geringen Dosen heilend, in großen tötend.

Unbekannt

Quelle: Coutelle (Hg.), Pharus am Meere des Lebens. Anthologie für Geist und Herz, hg. von Carl Coutelle [I. Ausgabe], 4., sehr verbesserte und vermehrte Auflage 1858 (EA: 1833)

Warum er immer misstrauischer wurde? Weil die anderen ihrem Tun keinerlei Misstrauen mehr entgegenbrachten.

© Frank Dieckmann (*1968), Chemiker

Quelle: Erika Maassen, Norbert Mieck, Helga Lange u.v.a., Bunte Flusslandschaften. Haiku und andere Kurzgedichte, Aphorismen, Books on Demand 2016

Argwohn neigt sich schnell der finsteren Seite zu.

Publilius Syrus (um 90 - 40 v. Chr.), falsch auch Publius Syrius, römischer Moralist, Aphoristiker und Possenschreiber

Quelle: Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Ad tristem partem strenua est suspicio