493 Aphorismen und 57 Gedichte über Musik, Gesang.

Es schwinden jedes Kummers Falten,
solang des Liedes Zauber walten.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Aus: Die Macht des Gesanges, 1795

Nichts nützt dem Staat so wie die Musik.

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Der Bürger als Edelmann (Le Bourgeois gentilhomme), 1670

So angenehm die Musik dem Ohre ist, wenn es sie hört, so unangenehm ist sie ihm oft, wenn man ihm davon vorspricht.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch VB (Verstreute Bemerkungen), Undatiert. [VB 38]

Die Musik ist der vollkommenste Typus der Kunst: Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, spielt weiter!

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), um 1601, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1766. Hier übers. von August Wilhelm Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1797