25 Zitate über Nachtragen.

Seite: 2

Was die Gedächtniswunden betrifft,
so sind wir fast alle Bluter.

© Sigbert Latzel (*1931), Dr. phil., Germanist, Philosoph, Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Latzel, Stichhaltiges, J.G. Bläschke Verlag 1983

Im Streit, da kommt mancher immer wieder auf das zurück – wovon er durchaus nicht sprechen wollte.

Otto Weiß (1849 - 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist

Quelle: Weiß, So seid Ihr!, Zweite Folge, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart und Leipzig 1909

Wer da glaubt, daß neue Wohltaten bei den Großen
alte Beleidigungen vergessen machen, der irrt sich.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), 1513 verfasst; päpstliche Druckgenehmigung 1532 postum. Übers. von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. Originaltext der Übersetzung

Die Lieblingswaffe nachtragender Menschen ist der Vorwurf.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Gedankenwege, Brockmeyer Verlag 2009

Wer nachträgt, trägt alles vor.

© Fritz P. Rinnhofer (*1939), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist

Quelle: Rinnhofer (Hg.), Weiß-Grüner Zitatenschatz. Von Peter Rosegger bis Fritz P. Rinnhofer, Graz, 2002