60 Zitate und 5 Gedichte über Naivität.

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Einfalt läßt Vielfalt zu

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz

Naivität erreicht man mit den Jahren.

© Stanislaw Afanasjew (*1946), russischer Journalist und Aphoristiker

Quelle: Genin, Samowahrheiten – Aphorismen aus der Sowjetunion, Eulenspiegel Verlag 1982

Wenn die Menschen verwirrt sind, neigen sie zur Leichtgläubigkeit.

Calvin Coolidge (1872 - 1933), US-amerikanischer republikanischer Politiker, 30. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Naivität ist eine positive Dummheit.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, EinDrücke, Brockmeyer Verlag 2011

Die Menschen sind so einfältig und gehorchen so den Bedürfnissen des Augenblicks, daß der Betrüger immer solche findet, die sich betrügen lassen.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Verhalte dich kindlich, wenn du auf den Arm
genommen werden willst.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Lichteinfall. 1800 neue Aphorismen und Sprüche, Books on Demand 2005

Ein Naiver bevorzugt Gedanken ohne Anhang.

© Fritz P. Rinnhofer (1939 - 2020), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist

Quelle: Rinnhofer (Hg.), Weiß-Grüner Zitatenschatz. Von Peter Rosegger bis Fritz P. Rinnhofer, Graz 2002

Unvorbereitet überrascht den Sichern das Unglück.

Friedrich Wilhelm Gotter (1746 - 1797), deutscher Lyriker, Dramatiker und Übersetzer, Begründer des "Göttinger Musenalmanach"

Quelle: Gotter, Die Geisterinsel. Opernlibretto, uraufgeführt 1798. 1. Akt, 2. Auftritt