114 Zitate und 7 Gedichte über Name.

Seite: 3

(St. Peter)

Nomen est Omen
nur in den Domen.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Elefant Kette Fuß bunne. Ausgewählte Gedichtsel, Muriverlag 2003

Jeder Ismus ist nur im Anfangsstadium interessant, mit Ausnahme des Rheumatismus.

© Ulrich Erckenbrecht (*1947), deutscher Schriftsteller und Aphoristiker (Pseudonym: Hans Ritz)

Quelle: Erckenbrecht, Maximen und Moritzimen. Bemerkungen über dies und jenes, Muriverlag 1991

Der Name ists, der Menschen zieret,
weil er das Erdenpack sortieret –
bist du auch dämlich, schief und krumm:
Du bist ein Individuum.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Aus: Schall und Rauch, in: Die Schaubühne, 20.11.1913, Nr. 47 (Theobald Tiger)

Ein hohes Kleinod ist der gute Name.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Maria Stuart, 1800. 1. Akt, 8. Auftritt, Paulet

Wer zählt die Völker, nennt die Namen,
Die gastlich hier zusammenkamen?

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Kraniche des Ibykus, 1797