20 Zitate über Nase.

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Eine Parfümflasche ist zerbrochen, das gute Laken hat einen grünlichen Fleck, ein Geruch steigt auf, und jetzt erinnert sich die Nase. Die hat das beste Gedächtnis von allen! Sie bewahrt Tage auf und ganze Lebenszeiten; Personen, Strandbilder, Lieder, Verse, an die du nie mehr gedacht hast, sind auf einmal da, sind ganz lebendig, guten Tag!

Kurt Tucholsky (1890 - 1935, Freitod), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Koffer auspacken, in: Vossische Zeitung, 19.02.1927 (Peter Panter), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931

Die Natur der Nase ist es, Düfte zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle Düfte einen umgeben, und man riecht sie nicht.

Lü Bu We (Lü Buwei) (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), auch Lü Bu-wei, Lü Puwei oder Lü Pu-wei, chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, veranlasste als Gönner der Gelehrten seiner Zeit die Abfassung einer Schrift der "vermischten Schulen" mit dem Titel "Frühling und Herbst des Lü Buwei"

Bei manchen Nasen ist ein fliehendes Kinn
als Reaktion absolut verständlich.

© KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater

Quelle: Karius, WortHupferl-Edition, WortHupferl-Verlag

Wer einen guten Riecher hat,
steckt ihn nicht in alles.

© Herbert Alfred Frenzel (1908 - 1995), deutscher Skandinavist, Journalist, Übersetzer und Theaterwissenschaftler

Quelle: Frenzel, Wenn der Groschen fällt. Aphorismen für den Hausgebrauch, erschienen im Alexander Duncker Verlag, Weimar 1942. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlages