350 Zitate und 15 Gedichte über Not, Elend.

Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso gewiß wie übermäßigem Genuß.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911

Der große Quell unseres Elends liegt im Bedauern oder im Vorgriff…

Oliver Goldsmith (1728 - 1774), anglo-irischer Erzähler und Lustspielautor

Quelle: Goldsmith, Der Weltbürger oder Briefe eines chinesischen Philosophen aus London an seine Freunde im Orient (The Citizen of the World or Letters from a Chinese Philosopher, residing in London, to his Friends in the East), 1762

Die Not bringt einen zu seltsamen Schlafgesellen.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Der Sturm (The Tempest), 1611, Erstdruck 1623

Der Edle bleibt fest in der Not. Wenn der Gemeine in Not kommt, so wird er trotzig.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Der Weise ändert sich auch in der Not nicht.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph