151 Zitate und 1 Gedicht über Nutzen.

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Nur durch Gebrauch wird etwas besessen.

Johann Kaspar Lavater (1741 - 1801), Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph und Schriftsteller

Nur vom Nutzen wird die Welt regiert.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 1. Akt, 6. Auftritt, Terzky

Viele Vorteile verstoßen gegen Gesetze.
Das sind ihre Nachteile.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Die nackte W. Wahrheiten über Wahrheiten, Engelsdorfer Verlag 2008

Der prozentuale Unterschied im Nutzen sollte mindestens doppelt so groß sein wie der prozentuale Unterschied im Preis.

© Hermann Simon (*1947), deutscher Unternehmensberater und Unternehmer, emeritierter Wirtschaftsprofessor, Autor, Referent sowie seit 1988 Kolumnist im manager magazin

Quelle: Simon (Hg.), Geistreiches für Manager, Campus Verlag 2000 (2. komplett überarbeitete Edition 2009)

Der materielle Vorteil ist etwas so Niedriges, daß ein Mann von Ehre sich nie so sehr auf ihn bedacht zeigen sollte.

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Der Bürger als Edelmann (Le Bourgeois gentilhomme), 1671

Es ist recht nutzbringend auf dieser Welt, daß der Mensch aus allem, was man weiß und wissen kann, seinen Vorteil zieht und daher seinen Beruf nimmt…

Ludwig Anzengruber (1839 - 1889), österreichischer Dramatiker und Erzähler

Quelle: Anzengruber, Das Märchen vom Steinklopferhanns, entstanden 1872/75, Erstdruck aller Teile 1880

Kälte und Hitze, Nässe und Trockenheit sind Gegensätze, und doch bringen sie in gleicher Weise den Menschen Nutzen. Es gibt nicht nur einen Weg, den Menschen zu nützen, man muß nur alles zu seiner Zeit tun.

Lü Bu We (Lü Buwei) (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), auch Lü Bu-wei, Lü Puwei oder Lü Pu-wei, chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, veranlasste als Gönner der Gelehrten seiner Zeit die Abfassung einer Schrift der "vermischten Schulen" mit dem Titel "Frühling und Herbst des Lü Buwei"

Quelle: Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XXI - Kai Tschn Lun. 5. Kapitel: Liebe zum Gleichartigen / Ai Le