153 Zitate und 1 Gedicht über Nutzen.

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Kälte und Hitze, Nässe und Trockenheit sind Gegensätze, und doch bringen sie in gleicher Weise den Menschen Nutzen. Es gibt nicht nur einen Weg, den Menschen zu nützen, man muß nur alles zu seiner Zeit tun.

Lü Bu We (Lü Buwei) (um 300 - 235 v. Chr. (Freitod im Kerker)), auch Lü Bu-wei, Lü Puwei oder Lü Pu-wei, chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, veranlasste als Gönner der Gelehrten seiner Zeit die Abfassung einer Schrift der "vermischten Schulen" mit dem Titel "Frühling und Herbst des Lü Buwei"

Quelle: Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XXI - Kai Tschn Lun. 5. Kapitel: Liebe zum Gleichartigen / Ai Le

Wer sich
Den Menschen nützlich machen will, muß doch
Zuerst sich ihnen gleichzustellen suchen.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 4. Akt, 3. Auftritt, Marquis von Posa

Wer das Nützliche nicht als das Notwendige anerkennt, bleibt hinter seiner Pflicht zurück.

August Boeckh (1785 - 1867), deutscher klassischer Philologe, Begründer der historischen Altertumswissenschaft

Gedenke beim Anschaffen und Benützen eines jeden Gegenstandes, daß dies ein Produkt menschlicher Arbeit ist, und daß du, indem du denselben verbrauchst, zerstörst, beschädigst, die Arbeit zerstörst, Menschenleben verbrauchst.

John Ruskin (1819 - 1900), englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker, Sozialökonom und Sozialreformer

Quelle: Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Ich liebe meine Ketten, denn sie üben meine Kraft.

Friedrich Lienhard (1865 - 1929), deutscher Schriftsteller, von 1920-1928 Herausgeber der Zeitschrift »Der Türmer«; Vorkämpfer der Heimatkunst; schrieb Dramen, Essays, Gedichte, Aphorismen und Romane

Er war zu nichts nütze, aber dazu reichte es noch.

© Volkmar Frank (*1962), Dichter und Aphoristiker

Quelle: Frank, Geistesblitze und Denkanstöße, Engelsdorfer Verlag 2008