64 Zitate und 1 Gedicht über Oberflächlichkeit.

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nichts lässt tiefer blicken als oberflächlichkeit.

© Harald Schmid (*1946), Aphoristiker

Quelle: Schmid, Aphorismen von A-Z, Stadthaus Verlag 2001

Oberflächliche Menschen haben Tiefenangst.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, EinDrücke, Brockmeyer Verlag 2011

Die unerträgliche Seichtigkeit des Scheins.

© Gerhard Rehm (*1936), Sinnsprüche

Frei nach Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Es gibt vielleicht mehr oberflächliche Geister in der großen Welt als in den unteren Gesellschaftsschichten.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715 - 1747), französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller

Quelle: Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

So viele protestieren, statt zu verhindern!

Otto Weiß (1849 - 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist

Quelle: Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Die gedankenlose Masse der Menschen bewundert nur den Erfolg der Handlungen. Der Weise allein bringt die Absicht in Anschlag und bestimmt hiernach Lob und Tadel.

German Mäurer (1811 - 1883), deutschsprachiger Schriftsteller und Lehrer, Mitglied der ›Volkshalle‹ des Bundes der Gerechten in Paris

Quelle: Brandt (Hg.), Gedankenperlen zum Betrachten und Beachten. Eine Gabe für sinnende und sinnige Freunde, 1861

"Einmal ist keinmal!" hört man so oft bei verbotenen Dingen;
einmal bleibe du fest, und du hast zehnmal gesiegt.

Friedrich Richter (1811 - 1865), Pseudonym Friedrich Stromberg, deutscher Dichter

Quelle: Krais (Hg.), Klassisches Vergißmeinnicht. Denkblätter auf alle Tage des Jahres, ausgewählt aus deutschen Dichtern und Prosaikern, Stuttgart 1897