114 Zitate und 2 Gedichte über Opfer.

Wenn das Mächtige, das uns regiert,
Ein großes Opfer heischt, wir bringen's doch,
Mit blutendem Gefühl, der Not zuletzt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Die natürliche Tochter, 1803. 2. Akt, 1. Szene, Sekretär zur Hofmeisterin

Ob es Gott gibt oder nicht, wissen wir nicht. Also lasset uns ihm Opfer darbringen.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Was das ganze Jahr du opferst,
daß zu dir das Glück du wendest,
Ist ein Viertel nicht des Grußes,
den du gern dem Edeln spendest.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 108. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Das Geschaffene erhalten, dafür müssen wir Opfer bringen, denn groß können wir nicht sein, ohne Opfer zu bringen und ohne alles hinzugeben, wenn es not tut.

Friedrich I., Großherzog von Baden (1826 - 1907), Friedrich Wilhelm Ludwig von Baden, von 1852 bis 1856 Regent und ab 1856 bis zu seinem Tod Großherzog von Baden, galt als sehr liberal und war ein Verfechter der konstitutionellen Monarchie