186 Zitate und 2 Gedichte über Ordnung.

Alles nämlich, was im Staate nach Ordnung und Gesetz geschieht, bewirkt jegliches Gute; das meiste Ordnungswidrige und schlecht Angeordnete dagegen hebt wieder anderes, was wohl angeordnet war, auf.

Platon (427 - 348 od. 347 v. Chr.), lateinisch Plato, griechischer Philosoph, Begründer der abendländischen Philosophie

Quelle: Platon, Nomoi (Gesetze), entstanden um 350 v. Chr. 780d. Übersetzt von Hieronymus Müller

Vom höchsten Ordnungssinn ist es nur ein Schritt zur Pedanterie.

Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1917

Hinter dem U kömmt gleich das Weh,
Das ist die Ordnung im ABC.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Lager, 8. Auftritt, Kapuziner

Ordnung führet zu allen Tugenden!
Aber was führet zur Ordnung?

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 1230]