57 Zitate und 1 Gedicht über Pöbel, Plebs.

Und mancher, der sich vom Leben abkehrte, kehrte sich nur vom Gesindel ab: er wollte nicht Brunnen und Flamme und Frucht mit dem Gesindel teilen.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Vom Gesindel

Seit jener Zeit, in welcher Tacitus ihn den Schandtaten der Kaiser Beifall klatschen sah, ist der gemeine Pöbel nicht anders geworden.

Adolphe Thiers (1797 - 1877), Louis Adolphe Thiers, französischer Historiker und Politiker, zeitweise Ministerpräsident und Präsident der Republik

Quelle: Thiers, Geschichte der französischen Revolution (Histoire de la Révolution française), 10 Bde., 1823-1827

Nicht leicht droht Unfall einer Macht, darin der Pöbel schweigt und die Regierung wacht.

Magnus Gottfried Lichtwer (1719 - 1783), deutscher Schriftsteller und Regierungsrat, schrieb von Christian Fürchtegott Gellert beeinflusste Fabeln

Hab' mit Plebs nicht gern zu schaffen.

Friedrich Wilhelm Riese (1803 - 1879), schrieb auch unter dem Pseudonym Friedrich Wilhelm, dt. Schriftsteller, Bühnenautor und Librettist

Libretto zu Friedrich von Flotows Oper "Martha", 1847

Unter allen Ungeheuern, die der Freiheit Gefahr drohen, ist das gefährlichste der Pöbel, dieser Auswuchs einer unmäßigen Bevölkerung, ergrimmt, erbost durch nicht geringe Leiden, der Ursache derselben aber durchaus unkundig. Wo Tyrannei schon herrscht, da gedeiht sie durch den Pöbel.

Thomas Robert Malthus (1766 - 1834), britischer Nationalökonom und Sozialphilosoph, einer der führenden Theoretiker der klassischen Nationalökonomie, wurde v. a. durch seine Streitschrift »Versuch über das Bevölkerungsgesetz« bekannt, in der er eine pessimistische Bevölkerungstheorie (Malthusianismus) vertrat