113 Zitate und 3 Gedichte über Persönlichkeit.

Seite: 2

Du tust Dinge, die der andere von Dir erwartet und verlierst dadurch Dein Ich.

© Katharina Eisenlöffel (*1932), österreichische Aphoristikerin

Quelle: Eisenlöffel, Lebensweisheiten, Trotznauer Buch- und Musikverlag 1997

Was Cicero betrifft, so bin ich der allgemeinen Meinung, daß es bei ihm, außer der Wissenschaft, nichts Ausgezeichnetes gibt.

Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

Quelle: Montaigne, Essais, Erstdruck 1579, erste Gesamtausgabe 1595 (posthum)

Was wir haben, können wir verlieren,
aber doch niemals, was wir sind.

Wilhelmine von Hillern (1836 - 1916), deutsche Romanschriftstellerin und Schauspielerin

Quelle: Hillern, Aus eigener Kraft, 1872 (Roman in 3 Bänden 1886-1887)

Voltaire und Shakespeare: der eine
Ist, was der andere scheint.
Meister Arouet sagt: ich weine,
Und Shakespeare weint.

Matthias Claudius (1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten, Pseudonym Asmus

Quelle: Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812

Man bleibt solange Charakterdarsteller, bis man die eigene Persönlichkeit gefunden hat.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Scharfer Tobak, psychologische, humorvolle, erotische und kritische Gedichte, Books on Demand 2003

Beständig ist die Liebe zur Persönlichkeit, Schönheit wird das Alter verwüsten, und ein einnehmendes Gesicht wird von Runzeln durchpflügt sein.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker

Quelle: Ovid, De medicamine faciei, auch Medicamina faciei femineae (Über die Gesichtspflege bei Frauen)

Eine programmierte Persönlichkeit hat selten ein persönliches Programm.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Als der weltgroße Klau_s_ens gefragt wurde, warum er so gerne doppelt als Klausens = Klau|s|ens aufträte, antwortete er: "Weil ich allein unausstehlich nur wäre!"

© Klau|s|ens (*1958), Dichtschreibkunstmaleurpoetenrebell, »Dozent« des Goethe-Instituts in zahlreichen Ländern und Gründer des ersten deutschen Büroklammermuseums