29 Aphorismen und 5 Gedichte über Pferd.

Ich habe ein wunderbares Pferd, es hat die Leichtigkeit des Windes und des Feuers Hitze, aber wenn sein Reiter es besteigt, ist seine Sanftmut nichts als die Ruhe vor dem Ausbruch des Sturmes.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Heinrich VIII. (The Famous History of the Life of King Henry the Eighth, oder einfach: Henry VIII; Alternativtitel im First Folio bis 1623: All is True), entst. ca. 1612/13, Erstdruck 1623, erste deutsche Übers. von Johann Joachim Eschenburg 1777. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Fr. Perthes, Hamburg 1818

IDas Distichon

Im Hexameter steigt des Springquells flüssige Säule,
Im Pentameter drauf fällt sie melodisch herab.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Hier: 1797

Der Esel kommt mir vor wie ein Pferd ins Holländische übersetzt.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 166]

Wer den Frieden stört, der mache sich auf den Krieg gefasst.

Niccoló Machiavelli (1469 - 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Machiavelli, Geschichte von Florenz (Istorie fiorentine), 1532 (posthum)