113 Zitate und 1 Gedicht über Planung.

Planung ohne Ausführung ist meistens nutzlos – Ausführung ohne Planung ist meistens fatal.

© Willy Meurer (1934 - 2018), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Alle gerechten und berechtigten Vorhaben sind ihrer Natur nach gemäßigt und nicht übertrieben; sonst bleiben sie nicht so, sondern werden meuterisch und gesetzwidrig.

Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

Quelle: Montaigne, Essais, Erstdruck 1579, erste Gesamtausgabe 1595 (posthum)

Wer sich viel vornimmt, dem kann auch viel mißlingen.

Mark Twain (1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Pläne machen und Vorsätze fassen bringt viel gute Empfindungen mit sich, und wer die Kraft hätte, sein ganzes Leben lang nichts als ein Pläne-Schmiedender zu sein, wäre ein sehr glücklicher Mensch: Aber er wird sich gelegentlich von dieser Tätigkeit ausruhen müssen, dadurch dass er einen Plan ausführt — und da kommt der Ärger und die Ernüchterung.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878 (2. erweiterte Auflage 1886). Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Seine Pläne verschleiert vor der Welt ein kluger Mann, und Schweigen führt sie aus.

Bhavabhuti (700 - 740), indischer Brahmane und Schriftsteller

Quelle: Bhavabhuti, Malati und Madhava. Ein indisches Drama

Was du tun willst, darfst du nicht im voraus sagen, denn misslingt's, so wirst du ausgelacht.

Pittakos (651/50 - um 570 v. Chr.), griechischer Staatsmann in Mytilene auf Lesbos, befreite seine Vaterstadt von den Wirren der Tyrannis und Adelsherrschaft und schuf eine vorbildliche Gesetzgebung, wird zu den sieben Weisen gerechnet

Quelle: Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. I, 4, 78. Übersetzt von Otto Apelt, 1921