480 Zitate und 6 Gedichte über Recht.

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Man kann nicht jedes Unrecht gut, wohl aber jedes Recht schlecht machen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Wer vieles wagt, ist bei den Menschen im Recht. Wer auf das meiste spucken kann, der ist ihr Gesetzgeber; und wer am meisten wagt, genießt die meisten Rechte. So war es bisher, und so wird es immer sein! Nur ein Blinder sieht das nicht!

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 - 1881), auch Fëdor Mihajlovič Dostoevskij; gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller

Quelle: Dostojewski, Schuld und Sühne, alternativer dt. Buchtitel: Verbrechen und Strafe (Преступление и наказание, Prestuplenie i nakazanie), 1866

Jedes Abweichen vom Rechte führt auf lichtscheue Schleichwege; wer dort gefunden wird, ist entehrt.

Hermann Fischer S.V.P. (1867 - 1945), deutscher Theologe, Mitglied der Steyler Missionsgesellschaft, Schriftleiter und Schriftsteller

Quelle: Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Die alleinige Quelle des Rechts ist das gemeinsame Bewußtsein des ganzen Volkes; der allgemeine Geist.

Ferdinand Lassalle (1825 - 1864 (erlegen im Duell)), geboren als Ferdinand Johann Gottlieb Lassal, deutscher Schriftsteller, sozialistischer Politiker im Deutschen Bund und einer der Wortführer der frühen deutschen Arbeiterbewegung

Quelle: Lassalle, Das System der erworbenen Rechte, 1861