113 Zitate und 1 Gedicht über Rechthaben.

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Recht hattest du? – das will nicht viel bedeuten.
Nur was du wirktest, reicht in alle Ewigkeiten.

Arthur Schnitzler (1862 - 1931), österreichischer Dramatiker und Erzähler

Quelle: Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Er mußte immer das letzte Wort behalten.
Ach, wäre es doch endlich sein letztes.

© André Brie (*1950), Dr. rer. pol., deutscher Diplom-Politikwissenschaftler, von 1999 bis 2009 Europaabgeordneter der Linkspartei, Präsident der Chile-Delegation des Europäischen Parlaments, von 2011 bis 2016 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Aphoristiker

Quelle: Brie, Die Wahrheit lügt in der Mitte, Eulenspiegel Verlag 1982

Ein echter Rechthaber hält selbst die Meinung seines Echos für unhaltbar.

© Karl Feldkamp (*1943), Supervisor und Kommunikationstrainer sowie freier Autor, schreibt Lyrik, Kurzprosa, Essay, Hörspiele, Satire und Rezensionen

Wenn alle Recht haben, gibt es ein Drama.

© Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

Quelle: Bänziger, Überhaupt und kopfunter. Aphorismen und Gedanken, 2009

Notorische Rechthaber sind Machthaber.

© Fritz P. Rinnhofer (1939 - 2020), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist

Quelle: Rinnhofer (Hg.), Weiß-Grüner Zitatenschatz. Von Peter Rosegger bis Fritz P. Rinnhofer, Graz 2002

Recht zu haben ist nur halb so schön,
wenn kein anderer Unrecht hat.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor