114 Zitate und 1 Gedicht über Rechthaben.

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Die Partei hat immer recht.

Leo Trotzki (1879 - 1940 (ermordet)), eigentlich Lew Dawidowitsch Bronstein, russischer Revolutionär, kommunistischer Politiker und marxistischer Theoretiker

Es ist immer gefährlich, in Dingen recht zu behalten, bei denen große Leute unrecht haben.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Und wer recht behält [...], wird von den meisten gelobt und angesehen, als ob er auch recht habe.

Matthias Claudius (1740 - 1815), deutscher Dichter, Redakteur, Erzähler und Herausgeber des Wandsbecker Boten, Pseudonym Asmus

Quelle: Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Siebenter Teil. Postskript an Andres

Es hilft nicht immer, recht zu haben.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Reineke Fuchs, Versepos, 1794. Achter Gesang

Man verliert mehr durch ein halsstarriges Behaupten, als man durch den Sieg gewinnen kann; denn das heißt nicht ein Verfechter der Wahrheit, sondern der Grobheit sein.

Baltasar Gracián y Morales (1601 - 1658), spanischer Jesuit, Moralphilosoph und Schriftsteller

Quelle: Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [183.]

Die meisten von uns sind wie Litfaßsäulen.
Wer zuletzt was draufklebt, hat Recht.

© Johannes Leppich (1915 - 1992), deutscher katholischer Theologe, Jesuit und Prediger, auch unter dem Spitznamen »Maschinengewehr Gottes« bekannt

Vornehmer ist’s, sich Unrecht zu geben als Recht zu behalten, sonderlich wenn man Recht hat. Nur muss man reich genug dazu sein.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Biss der Natter