1457 Zitate und 30 Gedichte über Reden.

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Der Verständige trägt die Zunge im Herzen.

Alī ibn Abī Tālib (um 600 - 661), Abū l-Hasan ʿAlī ibn Abī Tālib, genannt Ali aus Mekka, Vetter und Schwiegersohn Mohammeds, gilt den Sunniten als vierter und letzter rechtgeleiteter Kalif (656-661), den Schiiten und Aleviten als erster Imam

Quelle: Fleischer (Übers.), Ali's Hundert Sprüche, 1837. 92. Spruch

Den meisten Beifall erhält der schlechte Redner.

Plinius der Jüngere (um 61 - um 113), Gaius Plinius Caecilius Secundus, römischer Politiker und Schriftsteller, von seinem Onkel Plinius dem Älteren adoptiert

Quelle: Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch II, Brief 14: C. Plinius Maximo Suo S. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: [Scito] eum pessime dicere, qui laudabitur maxime

Beredsamkeit ist das eine, Redegewandtheit das andere.

Plinius der Jüngere (um 61 - um 113), Gaius Plinius Caecilius Secundus, römischer Politiker und Schriftsteller, von seinem Onkel Plinius dem Älteren adoptiert

Quelle: Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). Buch V, Brief 20: C. Plinius [Cornelio] Urso Suo S. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Aliud esse eloquentiam, alius loquentiam

Solch eine flammende Rede, dass das Zahngold schmilzt.

© Vytautas Karalius (*1931), litauischer Dichter, Aphoristiker und Übersetzer deutscher Lyrik

Quelle: Karalius, Flöhe in der Zwangsjacke. Aphorismen, Paradoxa, ironische Anspielungen, hg. und mit einem Nachwort versehen von Alexander Eilers, litblockín, Fernwald 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags