648 Zitate und 9 Gedichte über Reichtum.

Gold kauft die Zunge [ = Stimme] großer Haufen,
Kein einzig Herz erwirbt es dir.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Gedichte. Nachlese, Neue Lieder, hier aus: Der wahre Genuss

Drum, willst du dich vor Leid bewahren,
So flehe zu den Unsichtbaren,
Daß sie zum Glück den Schmerz verleihn.
Noch keinen sah ich fröhlich enden,
Auf den mit immer vollen Händen
Die Götter ihre Gaben streun.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Gedichte. Aus: Der Ring des Polykrates, 1797

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tische setzen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Sie ist sehr begabt – mit Geld.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Armut, Reichtum: Worte für Entbehrung und Überfluss. Also ist, wer noch etwas entbehrt, nicht reich, und wer nichts entbehrt, nicht arm.

Demokrit (460 - 370 v. Chr.), griechischer Naturphilosoph

Quelle: Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hrsg. von Hermann Diels und Walther Kranz, Weidmannsche Buchhandlung 1903. 283.

Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 41. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)

Nicht auf die Größe des Vermögens, sondern auf die des Geistes kommt es an.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Reichtum bringt Ansehen.

Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr.), eigentlich Publius Ovidius Naso, römischer Epiker