82 Zitate über Richter.

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Ich glaube an keine Unfehlbarkeit des Richters!

Heinrich Daniel Zschokke (1771 - 1848), Schweizer Erzähler und Herausgeber der Wochenschrift »Der Schweizerbote«

Quelle: Zschokke, Aehrenlese, 1844

Die Zeit ist eine gerechte Richterin aller Verdienste.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon, in: Thalia, Dritter Band, Heft 11, 1790. Solon

Eine der unangenehmsten Peinlichkeiten in deutschen Gerichtssälen ist die Überheblichkeit der Vorsitzenden im Ton den Angeklagten gegenüber. Diese Sechser-Ironie, verübt an Wehrlosen, diese banalen Belehrungen, diese Flut von provozierenden, beleidigenden und höhnischen Trivialitäten sind unerträglich.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Unart der Richter, in: Die Weltbühne, 22.11.1927, Nr. 47 (Ignaz Wrobel), wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928

Herrenlos ist auch der Freiste nicht.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Friedrich, Wilhelm Tell, 1802-1804. 2. Akt, 2. Szene, Stauffacher

Der Gerechtigkeitssinn milder Richter ist nur Liebe zu ihrer Würde.

François de La Rochefoucauld (1613 - 1680), François VI. de La Rochefoucauld, franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller