426 Zitate und 28 Gedichte über Ruhe, Unruhe, Muße.

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Wo ist aber Ruhe? Nur dort, wo es keine Erinnerung gibt.

Maxim Gorki (1868 - 1936), eigentlich Alexej Maximowitsch Peschkow, russischer Erzähler und Dramatiker

Quelle: Gorki, Das Werk der Artamonows, 1925

Der Ruhende muss handeln, und der Handelnde muss ruhen.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 3. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)
Originaltext: Et quiescenti agendum et agenti quiescendum est

Die mir gegönnte Muße ist eine der größten Glückseligkeiten, die mich das göttliche Geschick hat finden lassen.

Johann Joachim Winckelmann (1717 - 1768), deutscher Archäologe und Kunstgelehrter, gilt mit seinem Hauptwerk »Geschichte der Kunst des Alterthums« (2 Teile, 1764) als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der modernen Kunstwissenschaft

Die Menschen glauben aufrichtig, die Ruhe zu suchen, und suchen in Wirklichkeit nur die Unrast.

Blaise Pascal (1623 - 1662), französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung

Das Erwachen ist jenseits aller Begriffe.
Daher kann das Nirwana nicht gelehrt werden.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit