381 Zitate und 16 Gedichte über Ruhm.

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Ruhm ist der Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen.

Nicolas Chamfort (1741 - 1794), eigentlich Sébastien Roch Nicolas de Chamfort, französischer Dramatiker, Mitglied der Académie Française

Ein Mönch, der, unverdient, im Rat den ersten Rang,
Und Ruhm und Ehre sucht, beim Volke Lob und Dank.
(73. Vers)

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr

Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht Ruhm.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Ich will in diesem Leben nur den Ruhm erwerben, daß ich es friedlich verbracht habe.

Michel de Montaigne (1533 - 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

Der Ruhm muß dem Verdienst entsprechen.

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Der Menschenfeind (Le Misanthrope ou l’Atrabilaire amoureux), 1666