266 Zitate und 8 Gedichte über Sünde.

Sünde ist eine mythologische Bezeichnung für schlechte Geschäfte.

Frank Wedekind (1864 - 1918), deutscher Journalist und Dramatiker

Quelle: Wedekind, Der Marquis von Keith, 1901

Wer eine Sünde begangen hat
und schiebt sie einem Unschuldigen zu,
der trägt nun doppelt: seine Tat
und der Verleumdung Schuld dazu.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

Ich treib' die Sünde bis zum Äußersten,
nur um zu sehen, ob's auch Sünde war.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863), Christian Friedrich, deutscher Dramatiker und Lyriker

Quelle: Hebbel, Genoveva, 1843

Wodurch unterscheidet sich der Heilige von dem Sünder? Jeder Heilige hat eine Vergangenheit, jeder Sünder hat eine Zukunft.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übers. v. Dr. Paul Wertheimer, Wien und Leipzig, Wiener Verlag 1920

Hüll in Gold die Sünde: Der starke Speer des Rechts bricht harmlos ab.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Lear (King Lear), 1605, Erstdruck 1608, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1762. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Georg Andreas Reimer, Berlin 1832

Inner- und außerhalb der Mauern wird gesündigt.
Intra muros peccatur et extra.

Horaz (65 - 8 v.Chr.), eigentlich Quintus Horatius Flaccus,
römischer Satiriker und Dichter