269 Zitate und 8 Gedichte über Sünde.

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Ein Geist, wo Sünde herrscht, ist ewig ohne Frieden.

Albrecht von Haller (1708 - 1777), Schweizer Dichter und Universalgelehrter

Quelle: Haller, Versuch von Schweizerischen Gedichten, 1734. Originaltext. Aus: Über den Ursprung des Übels. Zweites Buch

Nicht "Vergib uns unsere Sünden", sondern "Züchtige uns für unsere Missetaten" sollte das Gebet des Menschen zu einem allgerechten Gott sein.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890. Übersetzt von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer

Wenn ein Schatten über das Reich des Geistes hingleitet, worin liegt dann seine Ursache? Hat er stets seine Ursache in der Sünde? und ist die Sünde in mir?

Henry David Thoreau (1817 - 1862), US-amer. Philosoph, Naturalist, Schriftsteller und Mystiker

Quelle: Thoreau, Herbst. Aus dem Tagebuch von Henry David Thoreau. Herausgegeben von H.G.O. Blake. Aus dem Englischen von Bertha Engler, Büchergilde Gutenberg, Zürich o.J. [1945]. 18. November 1837

Menschlich ist es, Sünde zu begehen. Aber teuflisch, in der Sünde zu verharren.

Klabund (1890 - 1928), eigentlich Alfred Henschke, deutscher Schriftsteller, Übersetzer ostasiatischer Dichtkunst, Lyriker, Dramatiker und Komödienschreiber

Quelle: Klabund, Borgia. Roman einer Familie, 1928. XLII. Paphnutius

Lauert die wahre Sünde im Beichtstuhl selbst?

© Klaus D. Koch (*1948), Dr. med., deutscher Mediziner und Aphoristiker

Quelle: Koch, Grosses ›Koch‹ Buch, Edition Temmen 2018

Niemals versündigen sich die Augen, wenn der Geist stark genug ist, sie zu beherrschen.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Nil peccant oculi, si mens valet his dominari

Wer sündigt, strebe täglich danach, sich zu erneuern.

Carmina Burana lateinisch »Lieder aus Benediktbeuren«, Sammlung mittellateinischer und mittelhochdeutscher Vagantenlieder in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts aus der Abtei Benediktbeuern

Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Peccans cottidie studeat mox se reparare