275 Zitate und 8 Gedichte über Sünde.

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Jede Sünde ist wie ein zweischneidiges Schwert und verwundet so, dass niemand heilen kann.

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Altes Testament. Das Buch Jesus Sirach (#Sir 21,4)

Nichts ist so unschuldig wie die erste Sünde.

© Alexander Eilers (*1976), Aphoristiker

Quelle: Eilers, Kätzereien, Verlag litblockin 2008

Der gemeine Mann wird sich vieles nur als Christ verbieten, was er als Mensch sich erlaubt hätte.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Briefe. An den Prinzen Friedrich Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, am 3. Dezember 1973

Denken wir milde über den Sündenfall der ersten Menschen. Adam und Eva hatten keine Vorbilder.

© Rupert Schützbach (*1933), deutscher Aphoristiker und Epigrammdichter

Quelle: Schützbach, WeltAnschauung, Edition Töpfl 2004. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags

Es gab mal einen Sündenfall,
doch heute ist er überall.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Schmetterlinge im Kopf. Gedanken in Reim und Prosa, Engelsdorfer Verlag 2006

Wer sich groß verfehlt, der hat auch große Quellen der Reinigung in sich.

Christian Morgenstern (1871 - 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1908

Man bringt erst schlau genug die Erbsünde in den Menschen hinein, um sich ihrer nachher als Schurkerei zu bedienen.

Johann Gottfried Seume (1763 - 1810), deutscher Schriftsteller, unternahm 1801/02 seine berühmte Fußreise nach Sizilien (»Spaziergang nach Syrakus«)

Quelle: Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869