275 Zitate und 8 Gedichte über Sünde.

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Vor dem reinen Tisch steht oft der Beichtstuhl.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Schmetterlinge im Kopf. Gedanken in Reim und Prosa, Engelsdorfer Verlag 2006

Es gibt auf Erden losgesprochne Sünden.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, König Johann (The Life and Death of King John), entstanden Mitte der 1590er Jahre, Erstdruck 1623

Trostspruch:
Ihr solltet doch nur die Beichte
ablegen, nicht die Sünden!

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Gedanken-Sprünge, Eulenspiegel Verlag 1988

Wer immer nur von Sünde spricht, dem glaubt man auch die Unschuld nicht.

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Gehirntestate, Eulenspiegel Verlag 1981

Sündentsproßne Werke
Erlangen nur durch Sünden Kraft und Stärke

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Macbeth, um 1608, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Dorothea Tieck, Berlin 1832. 3. Aufzug, 2. Szene, Macbeth

Es ist eine große Sünde,
fremdes Gut zu stehlen.

Voltaire (1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

Quelle: Voltaire, Geschichte von Jenni oder Der Atheist und der Weise (Histoire de Jenni ou l'athée et le sage), 1775