33 Zitate und 2 Gedichte über Sanftmut.

Kluge Sanftmut ist des Weibes unwiderstehlichste Waffe.

August von Kotzebue (1761 - 1819), deutscher Jurist und Dramatiker, von 1816-1819 russischer Staatsrat

Quelle: Kotzebue, Die Belagerung von Saragossa, oder: Pachter Feldkümmels Hochzeitstag. Ein Lustspiel in vier Aufzügen, 1812

Nicht derjenige ist tapfer, der sich Ausbrüchen des Zornes überläßt, sondern derjenige, der Milde und Sanftmut besitzt.

Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

Sanftmut macht sich unsichtbar.

Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Søren Aabye Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Sanftmut: Ungewöhnliche Geduld beim Planen einer wirklich lohnenden Rache.

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Die Sanftmut ist ein Schlüssel zum Himmel.

Julius Langbehn (1851 - 1907), genannt der Rembrandtdeutsche, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker

Quelle: Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Ich schlage niemand, daß man mich nicht schlägt. Und Sanftmut war stets meine größte Tugend.

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Sganarelle, der Hahnrei in der Einbildung (Sganarelle ou le Cocu imaginaire), 1660

Auf der Tafel der Sitten ist die Sanftmut das Salz.

Aus Persien

Quelle: Peiper (Hg.), Stimmen aus dem Morgenlande, oder: Deutsch-Morgenländische Frucht- und Blumenlese. Eine Sammlung von unbekannten oder noch ungedruckten Schriftstücken Morgenländischer Autoren, hg. von Carl Rudolf Samuel Peiper, 1850

Nur Menschen, welche Festigkeit besitzen, sind wahrer Sanftmut fähig; die
da sanft scheinen, sind gewöhnlich bloß schwach und werden leicht verbittert.

François de La Rochefoucauld (1613 - 1680), François VI. de La Rochefoucauld, franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller

Quelle: Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678