100 Zitate und 2 Gedichte über Satire.

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Honorar des Satirikers: Spottgeld.

© Rupert Schützbach (*1933), deutscher Aphoristiker und Epigrammdichter

Quelle: Schützbach, Spottgeld, Edition Toni Pongratz, 1981. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Verlags

Satire, dem Humor platzt der Kragen.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Satire, Humor im Stachelkleid.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Des Satirikers Spießgeselle: der Karikaturist.

© Germund Fitzthum  (*1938), österreichischer Aphoristiker

Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980

Die Satire gilt als leichteste Art, geistreich zu sein.

Jonathan Swift (1667 - 1745), anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe

Quelle: Swift, Gedanken über verschiedene Gegenstände (Thoughts on Various Subjects), gemeinsam mit Alexander Pope verfasst

Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an.

Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod)), Pseudonyme: Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel; dt. Schriftsteller, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker der Zeitschrift "Die Schaubühne" (später umbenannt in "Die Weltbühne"), zählt zu den bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik

Quelle: Tucholsky, Werke 1907-1935. Was darf Satire? In: Berliner Tageblatt, 27.01.1919, Nr. 36 (Ignaz Wrobel)