602 Zitate und 32 Gedichte über Schönheit.

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Wo ich die Schönheit finde, schätz ich solche,
Und sei sie, welcher Art sie wolle.

Christian Dietrich Grabbe (1801 - 1836), deutscher Dramatiker

Quelle: Grabbe, Don Juan und Faust. Eine Tragödie, 1828. Erster Akt, erste Szene. Don Juan

Männliche Schönheit glückt überhaupt den Künstlern seltner, vielleicht weil sie wirklich seltner ist.

Georg Forster (1754 - 1794), eigentlich Johann Georg Adam Forster, deutscher Naturforscher, Reiseschriftsteller und Politiker

Quelle: Forster, Ansichten vom Niederrhein, von Brabant, Flandern, Holland, England und Frankreich im April, Mai und Junius 1790, 1791

Schönheit also ist nichts anders als Freiheit in der Erscheinung.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Theoretische Schriften. Kallias oder über die Schönheit. Briefe an Gottfried Körner. 18. Februar 1793

Schön, kann man also sagen, ist eine Form, die keine Erklärung fodert, oder auch eine solche, die sich ohne Begriff erklärt

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Theoretische Schriften. Kallias oder über die Schönheit. Briefe an Gottfried Körner. 18. Februar 1793

Ich bin, also ist Schönheit.

Peter Hille (1854 - 1904), deutscher sozialistischer Dichter, Aphoristiker und mystischer Träumer

Quelle: Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Alle Kinder des Lebens zusammen: das ist Schönheit.

Peter Hille (1854 - 1904), deutscher sozialistischer Dichter, Aphoristiker und mystischer Träumer

Quelle: Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Zwei Genien sind es, die uns die Natur zu Begleitern durchs Leben gab. […] In dem ersten dieser Genien erkennet man das Gefühl des Schönen, in dem zweiten das Gefühl des Erhabenen.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Theoretische Schriften. Vom Erhabenen, 1793