15 Zitate über Schüchternheit.

Schüchternheit ist eine Form der Aufrichtigkeit.

Christina von Schweden (1626 - 1689), eigentlich Kristina, nach ihrem Übertritt zum Katholizismus Maria Alexandra, schwedische Königin, dankte 1654 ab und widmete sich in Rom der Wissenschaft und Kunst

Je reiner der Mensch handelt, desto mutvoller; jede versteckte Rücksicht bedingt, macht schüchtern.

Joseph Stanislaus Zauper (1784 - 1850), Schriftsteller und Lehrer

Quelle: Zauper, Aphorismen moralischen und ästhetischen Inhalts, 1840

Sei niemals schüchtern und befangen ohne Ursache. Alle, mit denen du zu tun haben kannst, sind Menschen wie du, haben ihre Torheiten und Schwächen. Die besseren und weiseren unter ihnen hast du ohnedies nicht zu scheuen. Sobald du dir vertraust, sagt Goethe, sobald weißt du zu leben.

August von Platen-Hallermünde (Graf Platen) (1796 - 1835), geboren als Graf Karl August Georg Maximilian von Platen-Hallermund, wird meist August von Platen oder August Graf von Platen genannt, deutscher Dramatiker, Theaterschriftsteller und Lyriker

Quelle: Platen, Lebensregeln, 1817. [86]

Es gibt keine schüchternen Lehrlinge mehr, es gibt nur noch schüchterne Meister.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911

Zarte Scheu ist in anderer Augen Torheit.

Joseph Victor von Scheffel (1826 - 1886), Joseph Victor Scheffel, ab 1876 von Scheffel, deutscher Schriftsteller und Dichter

Quelle: Scheffel, Ekkehard. Eine Geschichte aus dem zehnten Jahrhundert, 1855

Schüchternheit wird im allgemeinen für Dummheit gehalten, was sie aber in den meisten Fällen nicht ist. Vielmehr stellt sie sich dort ein, wo eine Erziehung in guter Gesellschaft fehlt.

Philip Stanhope, 4. Earl of Chesterfield (1694 - 1773), Philip Dormer Stanhope, englischer Staatsmann und Schriftsteller

Quelle: Chesterfield, Briefe an seinen Sohn Philip Stanhope über die anstrengende Kunst ein Gentleman zu werden