90 Zitate und 6 Gedichte über Schadenfreude.

Daß du nicht über Schaden klagest,
Sieh', was du sagst und wo du's sagest!

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

Quelle: Rückert, Gedichte. Erbauliches und Beschauliches aus dem Morgenlande, 2 Bde., 1836-39

Der Spaß ist, wenn mit seinem eignen Pulver
Der Feuerwerker auffliegt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Hamlet, 1601-1602, Erstdruck (evtl. Raubdruck) 1603. 3. Aufzug, 4. Szene, Hamlet

Kann uns etwas nicht schaden, so dürfen wir denen keine Aufmerksamkeit schenken, die uns davor schützen wollen.

Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715 - 1747), französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller

Quelle: Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Wenn die Menschen recht schlecht werden, haben sie keinen Anteil mehr als die Schadenfreude.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 4. Bandes 2. Heft, 1823. Eigenes und Angeeignetes