37 Zitate und 1 Gedicht über Schande.

Kein Laster bedeckt den Mann so mit Schande, als falsch und treulos befunden zu sein.

Francis Bacon (1561 - 1626), 1. Viscount St. Albans, Baron von Verulam, englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann, gilt als Wegbereiter des Empirismus und entwarf eine Methodologie der Wissenschaften

Quelle: Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert)

Sie fangen an, mir in die Karten zu sehen, und die Schande klopft seit kurzem zu oft an meine Tür.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Ende gut, alles gut (All's Well That Ends Well), 1602/1603, Erstdruck 1623

Wer in Ehren ergraut ist, kann durchaus noch in Schanden weiß werden.

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Gedanken-Sprünge, Eulenspiegel Verlag 1988

Die Schande nimmt ab mit der wachsenden Sünde.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 2. Auftritt, Fiesco

Wer seines Nächsten Schande sucht,
Wird selber seine Schande finden!

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, G. E., Fabeln. Fabeln und Erzählungen, Ausgabe 1771. Aus: XII. Der Eremit

Keine Unehre kann mich entehren, es sei denn, ich hätte mir sie selbst zugefügt.

Henry von Heiseler (1875 - 1928), deutsch-russischer Lyriker, Erzähler, Essayist und Übersetzer von Puschkin, Leskow und Yeats