38 Zitate und 1 Gedicht über Schande.

Seite: 2

Es ist kein Lager so hart, kein Frost so scharf, keine Not so bitter wie die Schande.

Joseph von Eichendorff (1788 - 1857), Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker

Schändlich ist es, wenn deine Seele müde ist, bevor dein Leib müde ist.

Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

Schande, vom Designer herausgegeben: Ruhm.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Arm sein ist keine Schande,
aber reich sein auch nicht.

© Volkmar Frank (*1962), Dichter und Aphoristiker

Quelle: Frank, Geistesblitze und Denkanstöße, Engelsdorfer Verlag 2008

Schande ist Menschenurteil, und Menschen haben kein Recht zum Urteil. Wer aber wirklich seine Schande verdient hat, der war schon lange vorher unglücklich.

Otto Ernst (1862 - 1926), eigentlich Otto Ernst Schmidt, deutscher Erzähler, ursprünglich Volksschullehrer

Quelle: Ernst, Vom geruhigen Leben. Humoristische Plaudereien über große und kleine Kinder, 1903

Verliert man sein Gesicht, ist es unheimlich wichtig,
kühlen Kopf zu bewahren.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Gedankenwege, Brockmeyer Verlag 2009