38 Zitate und 1 Gedicht über Schande.

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Die Schande nimmt ab mit der wachsenden Sünde.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 2. Auftritt, Fiesco

Wer seines Nächsten Schande sucht,
Wird selber seine Schande finden!

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, G. E., Fabeln. Fabeln und Erzählungen, Ausgabe 1771. Aus: XII. Der Eremit

Keine Unehre kann mich entehren, es sei denn, ich hätte mir sie selbst zugefügt.

Henry von Heiseler (1875 - 1928), deutsch-russischer Lyriker, Erzähler, Essayist und Übersetzer von Puschkin, Leskow und Yeats

Es ist kein Lager so hart, kein Frost so scharf, keine Not so bitter wie die Schande.

Joseph von Eichendorff (1788 - 1857), Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker

Schande, vom Designer herausgegeben: Ruhm.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Arm sein ist keine Schande,
aber reich sein auch nicht.

© Volkmar Frank (*1962), Dichter und Aphoristiker

Quelle: Frank, Geistesblitze und Denkanstöße, Engelsdorfer Verlag 2008