809 Zitate und 63 Gedichte über Schicksal.

Wann du die Dinge nimmst ohn' allen Unterscheid:
So bleibst du still und gleich, in Liebe und in Leid.

Angelus Silesius (1624 - 1677), dt.: Schlesischer Engel, eigentlich Johannes Scheffler, deutscher Arzt, Priester und Dichter

Quelle: Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Prüft das Geschick dich, weiß es wohl warum:
Es wünschte dich enthaltsam! Folge stumm.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, Buch der Sprüche

Zu wem so laut das Schicksal spricht, der darf auch lauter sprechen mit dem Schicksal.

Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), Johann Christian Friedrich Hölderlin, deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker (begann ab 1841 seine Gedichte mit ›Scardanelli‹ zu unterzeichnen)

Es ist nicht alles für alle zur gleichen Zeit bestimmt.

© Robert Lerch (*1938), Schweizer Versicherungs- und Anlageberater, Lyriker und Aphoristiker

Quelle: Lerch, Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel. Poetische Reflektionen, 2001

Sogar ein Mathematiker muß manchmal mit Dingen rechnen mit denen nicht zu rechnen war.

© Stefan Wittlin (*1961), Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist

Was dir geschieht, ist dir von Gott beschieden;
doch deines Schicksals Wurzel ist der Traum.
(719. »Nacht des 15. Wachthauptmanns«)

Tausendundeine Nacht arabisch »Alf Laila Wa Laila« (wörtlich: »Tausend Nächte und eine Nacht«), Sammlung morgenländischer Erzählungen indisch-persischer Herkunft, übers. ins Arabische vermutlich im 8. Jhdt., ältester erhaltener arabischer Text ist die Galland-Handschrift, die frühestens um 1450 entstanden ist. Hauptfiguren der Erzählenden sind: Abu el-Hasan, Aladin, Ali Baba, Harun ar-Raschid, Scheherazade, Sindbad und Salomo

Groll nicht den Wechseln des Schicksals;
denn das Schicksal haßt alle Grollenden.
Ertrag in Geduld seine Schläge;
denn ale Dinge nehmen ein Ende.
Wier viele wonnige Freuden
kleiden sich in Leid!
Und Fröhlichkeit naht,
wo du Unheilsschläge schaust.
(»Die Sklavin Tohfat und der Kalif Harun er-Raschid«)

Tausendundeine Nacht arabisch »Alf Laila Wa Laila« (wörtlich: »Tausend Nächte und eine Nacht«), Sammlung morgenländischer Erzählungen indisch-persischer Herkunft, übers. ins Arabische vermutlich im 8. Jhdt., ältester erhaltener arabischer Text ist die Galland-Handschrift, die frühestens um 1450 entstanden ist. Hauptfiguren der Erzählenden sind: Abu el-Hasan, Aladin, Ali Baba, Harun ar-Raschid, Scheherazade, Sindbad und Salomo

Schlechte Nachrichten sind Teil unseres Lebens.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit