808 Zitate und 62 Gedichte über Schicksal.

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Nicht umzukehren ist des Schicksals Spruch.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Das nicht Vorstellbare nimmt oft zu schnell Gestalt an.

© Klaus Ender (1939 - 2021), deutsch-österreichischer Fachbuchautor, Poet, bildender Künstler der Fotografie

Nicht ohne Schauder greift des Menschen Hand
In des Geschicks geheimnisvolle Urne.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 1. Akt, 4. Auftritt, Wallenstein

Das Schicksal nimmt manchmal,
um uns nicht zu erschrecken,
die Miene des Zufalls an.

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: Nestroy, Nachlass

Unsere Schicksale kommen aus uns selbst, wie die Wolken aus der Erde.

Karl Gutzkow (1811 - 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.

Philippe Néricault Destouches (1680 - 1754), französischer Lustspieldichter

Quelle: Destouches, Der Ehrgeizige und die Indiskrete (L'Ambitieux et l’indiscrète), 1737

Indem wir etwas beim Namen nennen,
verliert es an Macht über uns.

Hermann Bahr (1863 - 1934), österreichischer Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker

Quelle: Bahr, Kritik der Gegenwart. Tagebücher vom 16. November 1919 bis 14. Dezember 1920, Augsburg 1922