33 Zitate über Schlagfertigkeit.

Schlagfertigkeit ist etwas, worauf du erst 24 Stunden später kommst.

Mark Twain (1835 - 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Schlagfertigkeit: Erwiderung in Form einer vorsichtigen Beleidigung

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Schlagfertigkeit: Wird von Herren mit einer konstitutionellen Abneigung gegen Gewalttätigkeit, aber mit starkem Beleidigungsdrang geübt.

Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Quelle: Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Die Geschichte nun fällt geradeso wie dem von der Audienz die Treppe herunterkommenden Bittsteller, ein pikantes, gerade passendes Wort, eine dramatisch-ergreifende Gruppierung der Personen und Ereignisse in Raum und Zeit fast immer erst hintendrein ein.

William Lewis Hertslet (1839 - 1898), englischer Bankier, Schriftsteller und Enzyklopädist

Quelle: Hertslet, Treppenwitz der Weltgeschichte. Geschichtliche Irrtümer, Entstellungen und Erfindungen, gesammelt von W. L. Hertslet. Neu bearbeitet von Hans F. Helmolt, Berlin 1905

Was ihr Euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt,
Das hab ich von meiner Frau Mutter geerbt.

Gottfried August Bürger (1747 - 1794), deutscher Dichter, Theologe und Jurist

Quelle: Bürger, G. A., Gedichte. Aus: Der Kaiser und der Abt

Die Schweizer sind unheimlich schlagfertig, wenn man ihnen genug Zeit dafür läßt.

© Markus M. Ronner (*1938), Schweizer Theologe, Autor und Aphoristiker

Quelle: Ronner, Zitaten-Lexikon des 20. Jahrhunderts, Carta 1998 (2. Auflage: Orell Füssli 2003)

Im entscheidenden Moment das richtige
Wort zu finden… braucht ––– Jahre!

Wilhelm Vogel (19./20. Jhdt.), deutscher Aphoristiker

Quelle: Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913