217 Zitate und 5 Gedichte über Schwäche.

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Je schwächer, je rachsüchtiger.

Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer

Wer seine Schwächen kennt, kennt seine Feinde.

Unbekannt

Quelle: Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Immer gleich zu reagieren ist das Kennzeichen der Schwäche. Jenes innere Crescendo der Empfindungen ist die Einheit energischer Kreaturen.

Friedrich von Schlegel (1772 - 1829), deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Mit seinem Bruder August Wilhelm Schlegel gilt er als Mitbegründer der deutschen Romantik

Es ist ein Mysterium der Schwachen und Ängstlichen, daß sie Töne verstehen, die niemand sonst hört.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens, Books on Demand 2006

Keine Sorge, die menschlichen Schwächen
bleiben uns noch ein Weilchen erhalten.

© Gerd W. Heyse (1930 - 2020), auch: Ernst Heiter, deutscher Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: Heyse, Der Hund des Nachbarn bellt immer viel lauter, Eulenspiegel-Verlag 1984

Wenn wir uns körperlich am schwächsten fühlen, können wir geistig am stärksten sein.

Lucy Mallory (1846 - 1920), US-amerikanische Schriftstellerin, Herausgeberin des theosophischen Journals »World's Advance Thought«