55 Zitate und 2 Gedichte über Selbstmitleid.

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Der »Verlust der Mitte« ist ein Blödsinn. Zuerst kommen doch die Enden dran.

© Fritz P. Rinnhofer (1939 - 2020), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist

Quelle: Rinnhofer (Hg.), Weiß-Grüner Zitatenschatz. Von Peter Rosegger bis Fritz P. Rinnhofer, Graz 2002

Er hatte viel hypochondrische Attention gegen sich selbst.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Quelle: Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 996]

Damit begann ich: ich verlernte das Mitgefühl mit mir!

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Sommer 1888

»Kränkung litt ich, fühlte Unglimpf,
und man warf mich schmählich nieder.«
So gedenkend hegst den Haß du
und verlierst ihn nimmer wieder.

Buddha (560 - 480 v. Chr.), auch: Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), Stifter der nach ihm Buddhismus genannten Religion

Quelle: Buddha, Dhammapada. Anthologie von Aussprüchen des Buddha; enthält 423 Sprüche ethischen Inhalts, aufgenommen in den Palikanon unter den Kurzen Texten (Khuddaka-Nikaya) wohl auf dem 2. buddhistischen Konzil im Jahr 383 v. Chr. 3. Vers. Übersetzt von Hans Much, 1920

Macht nicht ein solches Getue und Wesen um euch; tut eure Pflicht besser und habt nicht gar so viel Mitleid mit euch! Es kommt nicht darauf an, daß ihr's gut habt, sondern daß etwas Gutes durch euch geschieht.

Georg Merkel (1829 - 1898), Oberbürgermeister von Göttingen

Quelle: Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags