127 Zitate und 7 Gedichte über Selbstvertrauen.

Ein jeder zählt nur sicher auf sich selbst.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 3. Szene, Tell

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext

Wer nicht an sich selbst glaubt, kann auch niemals an Gott glauben.

Swami Vivekananda (1863 - 1902), eigentlich Narendaranath Datta, indischer Anhänger und Urheber der Ramakrishna-Bewegung, aber auch Verfechter der Einheit aller Religionen

Man kann viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.

Wilhelm Freiherr von Humboldt (1767 - 1835), Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand von Humboldt, deutscher Philosoph, Philologe und preußischer Staatsmann. Mitbegründer der Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin)

Quelle: Humboldt, W. v., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Hildebrand Diede), Leipzig 1847

Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.

Lukrez (etwa 97 v. Chr. - 55 v. Chr. (Freitod)), eigentlich Titus Lucretius Carus, lateinischer Dichter, sein Epos »Über die Natur« (»De rerum natura«), trat für das Erkennen naturgesetzlicher Zusammenhänge ein, Lukrez wirkte stark auf die Renaissance und besonders auf die französischen Materialisten des 17. Jahrhunderts