23 Zitate und 2 Gedichte über Sinnlichkeit.

Seite: 3

Die Sinne müssen immer nur blinde Briefträger sein und nicht wissen, was Phantasie und Natur miteinander abzukarten haben.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 10. Auftritt, Fiesco

Unsre Sinne sind nur die Grundsuppe unsrer innern Republik.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 10. Auftritt, Fiesco

Sinnlichkeit ist trauliche Vorhandenheit ohne Gespräche.

Peter Hille (1854 - 1904), deutscher sozialistischer Dichter, Aphoristiker und mystischer Träumer

Quelle: Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Wenn der äußere Sinn richtig ist, so ist zu wünschen, daß der innere diesem gemäß vollkommen sei, denn es ist derselbe wie ein zweiter Spiegel, in welchem wir das Wesentliche unserer eigenen Ähnlichkeit, durch das Profil, sehen.

Johann Joachim Winckelmann (1717 - 1768), deutscher Archäologe und Kunstgelehrter, gilt mit seinem Hauptwerk »Geschichte der Kunst des Alterthums« (2 Teile, 1764) als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der modernen Kunstwissenschaft

Quelle: Winckelmann, Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst und dem Unterrichte in derselben, 1763

Der innere Sinn ist die Vorstellung und Bildung der Eindrücke in dem äußeren Sinne und, mit einem Worte, was wir Empfindung nennen.

Johann Joachim Winckelmann (1717 - 1768), deutscher Archäologe und Kunstgelehrter, gilt mit seinem Hauptwerk »Geschichte der Kunst des Alterthums« (2 Teile, 1764) als Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der modernen Kunstwissenschaft

Quelle: Winckelmann, Abhandlung von der Fähigkeit der Empfindung des Schönen in der Kunst und dem Unterrichte in derselben, 1763